Elementor 3.32: Alle neuen Funktionen im Überblick

Elementor Editor V4

Mit Version 3.32 macht Elementor einen weiteren großen Schritt hin zur vollständigen Neugestaltung des Editors: Editor V4. Die Architektur von V4 basiert auf einem „CSS-first“-Ansatz, atomaren Designprinzipien und einem klassenbasierten Workflow. Diese neue Version ist momentan als Alpha verfügbar und richtet sich aktuell vor allem an Test- und Staging-Umgebungen, um Feedback zu sammeln.
Nach dem Update auf Version 3.32 lässt sich der neue Editor V4 über Elementor > Einstellungen > Editor V4 aktivieren. So erhältst du frühzeitig Zugriff auf die neuen Werkzeuge – und kannst zur Formung der finalen Version beitragen.

Transform: Mehr Tiefe und Präzision im Design

Ein zentrales neues Feature ist die Transform-Kontrolle, mit der du CSS-Transformationen direkt in Elementor visuell anwenden kannst. Elemente lassen sich damit verschieben, skalieren, rotieren und verzerren. Auch Transformationen entlang der Z-Achse sind möglich – inklusive Perspektivsteuerung für Tiefeneffekte.
Besonders spannend: Du kannst unterschiedliche Transformationsarten auf verschiedene Zustände (z. B. Normal, Hover, Aktiv) anwenden und sie vielfältig kombinieren. So entstehen elegantere Mikrointeraktionen wie ein leichtes Wachstum eines Buttons bei Hover oder ein sanftes Kippen einer Karte beim Aktivieren.

Transitions: Sanfte Übergänge zwischen Zuständen

Während Transform ein statisches Stilmittel liefert, bringt Transitions Bewegung ins Spiel. Übergänge zwischen Zuständen – etwa von „Normal“ zu „Hover“ – werden dadurch fließend statt abrupt. Du legst Dauer und betroffene Eigenschaften fest, damit Styles wie Hintergrundfarbe, Deckkraft, Randradius oder Transformation elegant animiert werden.
Bei Elementor Pro kannst du wählen, welche CSS-Eigenschaften in einem Übergang animiert werden sollen. Diese Übergänge werden in einem Repeater-Block verwaltet, damit du mehrere Effekte stapeln oder neu ordnen kannst. Für Anwender der kostenlosen Version steht ein kombinierter Übergang für alle Stiländerungen zur Verfügung.
In Verbindung mit globalen Klassen lassen sich Transform und Transitions über die ganze Seite hinweg wiederverwenden – bearbeitest du später einen Effekt, ändern sich automatisch alle Elemente, die ihn nutzen.

Größe als Variable: Konsistenz durch Size Variables (Pro)

In Version 3.32 erhält die Variable-Funktion von Elementor eine neue Dimension: Size Variables. Neben Farb- und Schriftvariablen (eingeführt in Version 3.31) kannst du nun auch numerische Größenwerte zentral definieren und wiederverwenden.
So vermeidest du Fehlertypen, wenn du denselben Wert an mehreren Stellen manuell eintragen müsstest. Statt überall „12 px“ einzutragen, definierst du eine „text-size“-Variable und verknüpfst sie mit deinen Textelementen. Änderungen nimmst du künftig einmal in der Variable vor – alle verbundenen Objekte aktualisieren sich automatisch.

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Verbesserte Klassenverwaltung: Konvertierung & Filter

Ein praktisches Update betrifft die Klassenverwaltung: Du kannst nun lokale Styles, die bisher nur auf ein einzelnes Element angewendet wurden, in Globale Klassen umwandeln. Über das Drei-Punkte-Menü neben einer lokalen Klasse wählst du „Convert to global class“.
Zusätzlich gibt es neue Filter im Class Manager, mit denen du gezielt Klassen aufspüren und strukturieren kannst: Klassentypen wie unbenutzte Klassen, leere Klassen oder solche, die nur auf der aktuellen Seite verwendet werden, lassen sich schnell identifizieren. So bleibt dein Klassen-Portfolio schlank, übersichtlich und wartbar.

Erweiterte Export-/Import-Optionen für Website Templates

Mit 3.32 wird auch das Exportieren und Importieren von Website Templates flexibler. Du kannst nun entscheiden, ob unterstützte WordPress-Themes mit importiert werden sollen, und festlegen, ob experimentelle Funktionen aktiviert werden.
Außerdem lassen sich maßgebliche Assets – etwa benutzerdefinierte Schriftarten, Icons und Code-Schnipsel – selektiv mit übernehmen. Bei der Auswahl von Inhalt kannst du gezielt Seiten, Menüs, Posttypen und Taxonomien ein- oder ausschließen. Die Einzelteile eines Templates (Site-Templates, Theme Builder-Teile, globale Widgets) werden getrennt angezeigt, sodass du nur das importierst, was du wirklich brauchst.
Ein zusätzlicher Hinweis warnt dich, wenn du ein Template importieren willst, das nicht mit deiner derzeitigen Elementor-Version kompatibel ist.

Fazit und Ausblick: Jetzt testen und Feedback geben

Elementor 3.32 bringt wichtige Tools und Konzepte in den Arbeitsfluss – besonders für alle, die mit Microinteraktionen, konsistentem Design und Wiederverwendbarkeit arbeiten. Transform, Transitions und Size Variables geben dir mehr kreative Kontrolle, während die verbesserte Klassenverwaltung und Template-Importe deinen Workflow strukturieren und optimieren.
Wichtig zu betonen: Editor V4 befindet sich weiterhin im Alpha-Status und sollte aktuell nur in Testumgebungen eingesetzt werden. Trotzdem ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die neuen Features auszuprobieren, mitzumischen und dein Feedback im Elementor-GitHub oder in der Community einzubringen.

Brauchst du Unterstützung bei der Arbeit mit Elementor?

Du arbeitest mit dem Elementor Page Builder – oder möchtest erst einsteigen – und brauchst dabei professionelle Unterstützung? Egal ob es um die Erstellung einer neuen Website, Design-Anpassungen, Fehlerbehebungen, Performance-Optimierung oder allgemeine Fragen rund um Elementor geht – ich helfe dir gerne weiter!

Info

30. September 2025
Jannis Kratzmann

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